Vor der Narkose

Wer weiss, was auf ihn zukommt, ist ruhiger
 
Aufklärungsbroschüre, Gesundheitsfragebogen
Einige Tage, nachdem Ihr Arzt (Operateur) oder Zahnarzt Sie bei uns angemeldet hat und ein geeigneter Termin für den geplanten Eingriff gefunden worden ist, erhalten Sie von uns einen Brief, der eine Aufklärungsbroschüre sowie einen Gesundheitsfragebogen enthält. Den Gesundheitsfragebogen senden Sie bitte mit dem ebenfalls beigelegten Rückantwortcouvert an uns zurück. Sollte die Zeit dafür ausnahmsweise nicht reichen, bringen Sie ihn bitte ausgefüllt zur Behandlung mit.
Wenn aufgrund Ihrer Antworten im Gesundheitsfragebogen weitere Abklärungen notwendig sind, setzen wir uns umgehend mit Ihnen und eventuell Ihrem Hausarzt in Verbindung, damit diese zusätzlichen Untersuchungen rechtzeitig durchgeführt werden können. In sehr seltenen Fällen muss dafür der geplante Eingriffstermin verschoben werden. Ausnahmsweise kann dann aufgrund der Zusatzbefunde eine Operation doch nicht wie geplant ambulant sondern muss stationär in einem Spital durchgeführt werden.
 
Telefonanruf am Vorabend des Eingriffes
Spätestens am Tag vor dem operativen Eingriff, in der Regel abends, ruft Ihr Narkosearzt Sie persönlich an. Im Rahmen dieses Gespräches wird er mit Ihnen zusammen die Narkoseform definitiv festlegen. Es werden die wichtigsten Risiken angesprochen und alle Ihre Fragen beantwortet. 
Damit soll erreicht werden, dass Sie in der Nacht vor dem Eingriff möglichst gut schlafen können und anderntags ausgeruht und entspannt  in die Praxis kommen können.

Nüchternheitsgebot
Wichtig ist zudem, dass Sie ab sechs Stunden vor dem Eingriff keine feste Nahrung, oder milchhaltigen Getränke mehr zu sich nehmen.
Erlaubt sind bis zwei Stunden vor dem Eingriff noch klare Flüssigkeiten wie Wasser, Süssgetränke, Sirup, Tee mit Zucker, schwarzer Kaffee mit Zucker. Danach dürfen Sie gar nichts mehr zu sich nehmen!
Ein Bier oder ein Glas Wein am Vorabend sind gestattet. Rauchen Sie, wenn Sie nicht ohne Mühe ganz darauf verzichten können, am Eingriffstag nicht mehr als sonst auch.

Persönliche Medikamente
Persönliche Medikamente nehmen Sie bitte auch am Eingriffstag wie gewohnt ein – allfällige Ausnahmen werden beim telefonischen Vorgespräch festgelegt. Ob und wann ”blutverdünnende“ Medikamente vor dem Eingriff abgesetzt werden müssen, entscheidet in der Regel der operierende Arzt beziehungsweise der Zahnarzt.
 
Änderungen des Gesundheitszustandes
Zudem bitten wir Sie, uns allfällige Änderungen Ihres Gesundheitszustandes rechtzeitig mitzuteilen – so zum Beispiel Erkältungen, Grippe, neu eingesetzte Medikamente oder eine Verschlechterung des Allgemeinbefindens. 
 
In unserer Aufklärungsbroschüre finden Sie eine Zusammenfassung aller wichtigen Hinweise zum Verhalten vor und nach dem Eingriff.

Weitere Informationen finden Sie auch in den Rubriken Antworten auf häufige Fragen und Narkosevokabular.